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Einsätze

Einsatz unterbricht Hauptversammlung der Wehinger Wehr

(Quelle: www.schwaebische.de)

 

Die Geehrten mit den Vertretern des Kreisfeuerwehrverbands, (von links) Joachim Weber, Martin Engstler, Wolfgang Heyer, Niklas Ruf, Adolf Mattes, Ramon Käfer, Andreas Hauser, Ernst Heinemann, Hubert Narr, Bürgermeister Gerhard Reichegger und Kommandant Manuel Schulz. (Foto: rm)

 

Wenn Alarm ausgelöst wird, muss die Feuerwehr ausrücken. Dies war ausgerechnet bei der Generalversammlung der Wehinger Wehr am Samstagabend der Fall, die deswegen für eine halbe Stunde unterbrochen werden musste, weil die Helfer wegen einer Gaswarnung zum Einsatz gerufen wurden. Ansonsten lief alles wie am Schnürchen. Kommandant Manuel Schulz führte sicher durch die Tagesordnung der Versammlung, die durchweg positive Ergebnisse zeitigen konnte.

Es sei sein letztes Amtsjahr, meinte Schulz; weil er beruflich in Zukunft noch stärker gefordert werde, müsse er das Amt 2019 zur Verfügung stellen. Es sei ein relativ ruhiges Jahr gewesen, fasste Schulz zusammen, das nur halb so viele Einsätze wie im letzten Jahr notwendig gemacht hätte. Insgesamt hätte die Wehr 16 Einsätze fahren müssen. Zurzeit verfüge sie über 35 Feuerwehrfrauen und -männer und elf Mitglieder der Altersabteilung.

Erfreulich sei der Zuwachs in der Jugendfeuerwehr. Dies sei hauptsächlich das Verdienst des Jugendwarts Vlatko Oravec und seiner Jugendgruppenleiter. Hier stünden sieben Jungfeuerwehrleute und 16 Kinder unter den Fittichen der in der Jugendausbildung verantwortlichen Kollegen.

Auch mit dem Ausbildungsstand seiner Kollegen zeigte sich Schulz sehr zufrieden. So hätten Ramon Käfer und Andreas Hauser die Ausbildung zum Zugführer, Niclas Ruf und Benjamin Welle die zum Truppführer erfolgreich abgeschlossen. Anne Merkt sei zur Jugendgruppenleiterin ausgebildet worden. Martin Sayer habe erfolgreich am Seminar „Risiken der Elektromobilität“teilgenommen. Ganz besonders freue es ihn als Kommandanten, dass es nach drei Jahren wieder möglich gewesen sei, eine Gruppe für das Leistungsabzeichen aufzustellen. Zu den erfolgreichen Teilnehmern an den Leistungswettkämpfen zählten Bernd Hafen, Thomas Steiner, Elias Oelte, Benjamin Welle, Martin Engstler, Niclas Ruf, Alexander Hussal, Dominik Hussal und Vlatko Oravec.

Allein mit der Probenstatistik zeigte sich der Kommandant nicht ganz zufrieden. Die Teilnahme liege aktuell bei 65 Prozent. Somit sei das mit 75 Prozent vorgegebene Ziel leider nicht erreicht worden, meinte Schulz. Zu den besten Probenbesuchern zählten Alexander Haas, Andreas Hauser und Wolfgang Heyer, die keine Fehlprobe hatten.

Schriftführer Elias Oelte fasste das Jahr zusammen, bevor Kassier Bernd Hafen von einem sehr guten Kassenstand berichten konnte. Die Prüfer Andreas Hauser und Markus Jendrzey bestätigten ihm eine tadellose Kassenführung.

Bürgermeister Gerhard Reichegger zeigte sich mit der Arbeit der Wehr sehr zufrieden und zollte den Wehinger Floriansjüngern Dank für ihre Arbeit zum Wohle und zur Sicherheit der Bürger.

Zu Oberfeuerwehrmännern befördert wurden Martin Engstler und Niclas Ruf. Wolfgang Heyer ist jetzt Hauptlöschmeister und Andreas Hauser sowie Ramon Käfer sind Brandmeister.

Ernst Heinemann vom Kreisfeuerwehrverband konnte Feuerwehrkameraden für ihre langjährigen Dienste ehren. Willi Maier und Herbert Ott wurden für 65-jährige aktive Mitgliedschaft mit einem Geschenkkorb belohnt. Hubert Narr ist seit 60 Jahren dabei. Er erhielt die Ehrenurkunde des Landkreises und des Kreisfeuerwehrverbands. Adolf Mattes ist seit 40 Jahren in der Wehinger Wehr aktiv. Er erhielt ebenfalls die Ehrenurkunde des Kreisfeuerwehrverbands und des Landkreises. Andreas Hauser bringt es auf 25 Jahre. Er erhielt aus der Hand von Ernst Heinemann das Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber.

Ausstattungsmäßig konnte die Situation in der Wehr durch Investitionen weiter verbessert werden. Im kommenden Jahr steht die Fahrzeugbeschaffung eines neuen GWL-2 an.

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